Mit (Team) Job Crafting die Arbeit aktiv gestalten
Durch Stärkenorientierung zu mehr Arbeitsfähigkeit
Job Crafting beschreibt die aktive Mitgestaltung der eigenen Arbeit: Mitarbeitende passen Aufgaben, Beziehungen und ihre Perspektive auf die Tätigkeit so an, dass diese besser zu ihren Stärken, Interessen und Werten passt und nutzen damit die Handlungspielräume ihrer Funktionsbeschreibung. Im Idealfall können bereits kleine Veränderungen im Arbeitsalltag die Motivation, das Sinnempfinden und die Wirksamkeit steigern.
Was machen prämierte Arbeitgeber allenfalls anders?
Die Pax Versicherung zeigt, dass sie als Versicherung nicht nur gute Vorsorgeprodukte, sondern auch zeitgemässe und passende Arbeitsbedingungen ihren Mitarbeitenden bieten kann. Flexible Arbeitszeitmodelle sind selbstverständlich und unbezahlte Urlaube und Freizeittage sind möglich. Oder sind es vielleicht andere Faktoren, welche hier den Unterschied machen, dass Pax als Arbeitgeberin regelmässig ausgezeichnet wird:nbsp]
Warum Fachleute bis 65 – und darüber hinaus – bei der Stange bleiben
Frische Forschungsergebnisse aus dem Projekt ältertätig
Vielleicht wissen Sie es schon: spurenwechseln stützt sich in seinen Aktivitäten wesentlich auf die beiden Forschungsprojekte www.neuesalter.ch und www.aeltertaetig.ch.
Viele Unternehmen tun es und es gehört zum kleinen Einmaleins traditioneller Personalarbeit: Mitarbeitende ab 60 nehmen an 1- bis 2-tägigen Veranstaltungen teil, die sie über ihre künftige finanzielle Situation aufklären und für die Zeit nach dem aktiven Berufsleben sensibilisieren.
Berufliche Weiterentwicklung in der zweiten Berufsweghälfte ist das beste Mittel gegen schwindende Kompetenz und Energie. Gefragt sind Konzepte jenseits von Kursen und Jobwechsel, die fachlich neue Perspektiven öffnen, dank Rollenwechsel ziemlich viele persönliche Veränderungsprozesse anstossen und das Selbstvertrauen stärken. Im Idealfall profitiert von Dynamik im Aufgabenportfolio nicht nur die Fachperson, es ergeben sich auch frische Impulse fürs Unternehmen.
Zum Thema „Bewegung in der zweiten Berufsweghälfte“ kennen wir verschiedene Zugänge und fördernde Instrumente. Am nächsten Meeting erweitern wir das Repertoire und die Toolbox mit der Präsentation einer Initiative aus Deutschland, die eine differenzierte Standortbestimmung ins Zentrum stellt.
Der Jahresbeginn ist immer auch ein guter Zeitpunkt, um neue Initiativen zu starten. spurenwechseln möchte Sie mit einem konkreten Vorschlag inspirieren, der seine Bewährungsprobe bestanden hat und der sich gut variieren und auf konkrete Verhältnisse zuschneidern lässt. In unserem Fokus stehen ja, wie Sie wissen, strukturelle Ansätze für Unternehmen; dadurch fördern wir indirekt die individuellen Entwicklungschancen von Mitarbeitenden.
Der Fachkräftemangel ist für viele unserer Mitglieder spürbar. Manche Unternehmen denken bei ausgeprägten Mangelberufen ans Organisieren von Passerellen für Quereinsteigerende. Vereinzelte verfügen bereits über Erfahrung. Selbstverständlich soll das Umlernen effizient erfolgen und die Arbeitskräfte rasch etabliert und integriert sein.
Das Netzwerk spurenwechseln und das Kompetenzzentrum für Diversity & Inclusion der Universität St. Gallen laden zu einer Diskussion darüber, wie Unternehmen, Politik, Führungskräfte und engagierte Individuen zur Verwirklichung neuer Lebensentwürfe aller Generationen beitragen können.
Viele Unternehmen beklagen den Fachkräftemangel und Kompetenzverlust aufgrund frühzeitigen Ausscheidens von Mitarbeitenden aus dem Erwerbsleben. Eigentlich ist allen klar, dass mehr Altersversicherungsbeiträge das längere Leben finanzieren müssen. Doch es wird wenig unternommen, kompetente Mitarbeitende freiwillig für längere Erwerbslaufbahnen zu gewinnen. Zum Beispiel durch Öffnung neuer Entwicklungsperspektiven und grössere Pausen für Musse und Abenteuer vor dem verschobenen Ruhestand.